Das Schulgebäude aus dem Jahr 1860, mit einer Erweiterung um 1900, steht in einer Schutzzone und unter Denkmalschutz. Im Rahmen der Generalsanierung wird das Objekt umfassend saniert und funktional erweitert, um den heutigen Anforderungen an Unterrichts- und Betreuungsräume gerecht zu werden.

Inklusion und Modernisierung im Bestand

Ein zentraler Schwerpunkt ist die Verbesserung der Barrierefreiheit. Dazu gehören ein neu gestalteter, barrierefreier Eingang und Vorplatz sowie ein verglaster Aufzug an der Ostseite, der sämtliche Geschoße erschließt. Ergänzend entsteht auf der gegenüberliegenden Seite ein weiterer verglaster Zubau, der in den oberen Ebenen einen zusätzlichen Fluchtweg schafft.
Im Hofbereich wird die Schule durch einen mehrgeschossigen Zubau erweitert, der neue Klassen- und Sonderunterrichtsräume sowie einen Turnsaal mit darunterliegenden Lager- und Technikfläche umfasst. Der Neubau wird als Massivbau mit Vollwärmeschutz ausgeführt und erhält großzügige Fensterflächen mit außenliegendem Sonnenschutz. Eine dynamisch gestaltete Absturzsicherung setzt Akzente zur Parkseite.
Auch die bestehenden Bereiche werden neu organisiert: Der ehemalige Turnsaal wird zu einer Zentralgarderobe umgestaltet, die Tagesbetreuung wird erweitert und um eine Aufwärmküche, einen Speisesaal sowie zusätzliche Freizeiträume ergänzt.

Die Außenanlagen erhalten ein neues, einladendes Erscheinungsbild. Der Vorplatz vor dem Haupteingang wird als Aufenthalts- und Pufferzone gestaltet und mit Pflasterbelag, Sitzmöglichkeiten, Begrünung sowie Fahrrad- und Scooterabstellplätzen ausgestattet. Auch die begehbare Dachterrasse kann zum Spielen und Verweilen genutzt werden.
Auf diese Weise entsteht ein funktional optimiertes Schulgebäude, das historische Substanz bewahrt und gleichzeitig die räumlichen Anforderungen zeitgemäßer Bildungs- und Betreuungsangebote erfüllt.

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